• Decrease font size
  • Reset font size to default
  • Increase font size
Eckartsau Drucken
Pfarrkirche Hl. Leonhard
 
* Die Pfarre Eckartsau ist 1180 urkundlich erwähnt.
* Bis ins 13. Jahrhundert war sie der Pfarre Orth zehentpflichtig, danach selbstständig. Als herrschaftliche Lehenspfarre war sie immer mit der Herrschaft Eckartsau verbunden.
* 1544 werden Kroatisch-Wagram, Pframa und Kopfstetten als Filialen genannt.
* Die heutige Kirche, dem hl. Leonhard geweiht, weist auf die zweite Hälfte des 17. Jh. zurück.
* 1786 wurde die Schlosskapelle aufgelassen und Wertgegenstände in die Pfarrkirche übertragen. Dabei war auch die reich ornamentierte Tumba mit den Gebeinen des Hl. Theodors und zwei andere Reliquienschreine.
* Zwischen den beiden Weltkriegen bestand in der Pfarre Eckartsau eine Marianische Kongregation.
* 1945 entstand die katholische Pfarrjugend; es gab auch die Männerbewegung und Legio Mariens.
* Bei der Renovierung 1977 wurde ein Triumphbogen, auf mächtigen Steinquadern gefügt, bloßgelegt, der schon aus der romanischen Zeit stammt. In der weiteren Zeitfolge wurde die Kirche in gotischem Stil wahrscheinlich weiter ausgebaut.
* 1983 wurde die Kirche in Eckartsau außen renoviert. Der Kircheneingang bekam ein kleines Vordach.

Der Gedenktag des Hl. Leonhard, der zwischen 500 und 559 gelebt haben soll, ist der 6. November. Seine Lebensgeschichte ist durch eine im 11. Jahrhundert verfasste Biografie mit stark legendärem Charakter bekannt. Gemäß dieser taufte und erzog ihn der Erzbischof Remigius von Reims. Von Mitleid erfüllt, suchte der junge Leonhard regelmäßig Gefangene auf und sprach erfolgreich für ihre Freilassung bei König Chlodwig I. beziehungsweise dessen Nachfolger Chlothar I. vor. Später lehnte er die ihm angebotene Bischofswürde ab, um sich als Eremit in die Einsamkeit des unweit von Limoges gelegenen Waldes von Pauvain zurückzuziehen. Von seiner Zelle aus begann er, für Kranke und Hilfsbedürftige zu predigen.

Zu Grundbesitz kam der Heilige, nachdem er die hochschwangere Frau des Königs gerettet hatte. Das Königspaar jagte in den Wäldern Limoges, doch die Königin lag in den Wehen und fing fürchterlich an zu schreien. Diese Schreie hörte Leonhard und eilte der Königin zur Hilfe. Er rettete ihr und ihrem Kind das Leben. Der König - vermutlich handelte es sich auch um König Chlodwig I. - wollte Leonhard durch Reichtum Dank sagen. Doch Leonhard erbat sich lediglich so viel Waldfläche, wie er mit seinem Esel in einer Nacht umreiten könne. Diesen Wunsch erfüllte der König auch.

Leonhard von Limoges gründete auf dem geschenkten Land das Kloster Noblat, das noch besteht.

Die Legende besagt, es seien durch das Gebet des heiligen Leonhard oder durch an ihn gerichtete Fürbitten sowohl vor als auch nach dessen Tod auf wundertätige Weise die Ketten zahlreicher Gefangener zersprungen.

Im 19. Jahrhundert erreichte die Verehrung in Bayern ihren Höhepunkt; man nannte ihn den „bayerischen Herrgott” oder „Bauernherrgott”; in Bayern gehört Leonhard auch zu den 14 Nothelfern. Am Leonhardstag werden Tiersegnungen vorgenommen.

Bauernregel: „Wenn auf Leonhardi Regen fällt, / ist's mit dem Weizen schlecht bestellt.”

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Feierliche Ministrantenaufnahme

Am Mittwoch, den 16. November 2016 gab es in Eckartsau während der Abendmesse eine feierliche Ministrantenaufnahme.
Folgende Ministranten wurden aufgenommen:

Julian Hederer und Lucas Kornberger (Eckartsau)
Laetitia Schwarz und Lea-Marie Zieri (Pframa)

Die Kinder wurden gefragt:
- Seid ihr bereit, Jesus am Altar zu dienen und den Gottesdienst würdig mitzugestalten?
- Seid ihr bereit, zuverlässig zu eurem Dienst zu kommen, auch wenn es euch manchmal schwerfällt?
- Seid ihr bereit, in der Schule in der Freizeit und wo immer ihr seid als getaufter Christ mit Jesus zu leben und so ein Vorbild für andere zu sein?

Die Ministranten antworteten: „Ich bin bereit.“
Dann bekam jeder Ministrant ein Ministrantenkreuz geschenkt.
Danke an alle Ministranten, die ihren Dienst verlässlich verrichten. Mit eurer Mithilfe kann die Hl. Messe feierlich gestaltet werden.

alt

Bunt gemischte Ministrantenschar von Eckartsau, Witzelsdorf und Kopfstetten vom 27. November 2016
(1. Adventsonntag).

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Sternsingergruppen 2016
 
 alt
 
 
alt
 
 
 
alt
 
 
 
 
alt
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 21. April 2017 um 18:11 Uhr
 

Suche