• Decrease font size
  • Reset font size to default
  • Increase font size
Kopfstetten Drucken

Bilder von der Dekanatswallfahrt 2014

 

alt

 

 alt

 

alt

 

alt

 

alt

 

 

 

Kirche Kopfstetten

Die Kirche von Kopfstetten steht, dem Durchfahrenden nicht sichtbar, am Ende einer Sackstraße, inmitten einer locker bewaldeten Wiese auf einem mittelalterlichen Hausberg. Bis 1462 stand hier eine mit „Burgstall“ bezeichnete Burg. Die heutige Kirche – „Maria Schutz“ – wurde 1769 erbaut und ist dem hl. Bartholomäus geweiht. Beachtenswert sind auch die schönen Kreuzwegstationen rund um die Kirche, die schon vor dem Kriege errichtet wurden.

Wallfahrten fanden schon früher statt und wurden nach 1945 aus ihrem Dornröschenschlaf wieder erweckt. Am Pfingstmontag kommen alljährlich viele Gläubige aus der näheren und weiteren Umgebung, um bei der Schutzfrau Österreichs Hilfe und Gnaden zu erflehen. Anschließend an den Hauptgottesdienst werden Kraftfahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen geweiht.

Es finden hier auch Monatswallfahrten statt.


Hl. Bartholomäus

Bartholomäus war Apostel und Jünger Jesu. Der heilige Bartholomäus erscheint unter diesem Namen nur in den Apostelkatalogen der Heiligen Schrift. Wahrscheinlich war Bartholomäus ein Beiname des Natanael aus Kana in Galiläa.

Nach der Überlieferung, die bis ins 2. Jh. zurückreicht, hat Bartholomäus in Mesopotamien, Armenien und Indien die Frohbotschaft verkündet.

Er soll den Tod durch Abziehen der Haut gefunden haben, was auf den von den Persern beherrschten Teil Syriens hinweist. Reliquien kamen 983 durch Kaiser Otto III. nach Rom. Dargestellt wird er als Apostel mit Buch, Schindmesser und Fahne, mit abgezogener Haut, mit bezwungenem Teufel.

Er gilt als Patron von Altenburg, Frankfurt/Main, Pilsen, Maastricht, sowie der Bergleute, Gipser, Bauern, Winzer, Hirten, Lederarbeiter, Gerber, Sattler, Schuhmacher, Schneider, Bäcker, Metzger, Buchbinder und Öl- und Käsehändler (in Florenz). Seine Fürsprache wird angerufen gegen Haut- und Nervenkrankheiten und Zuckungen.

Wo der Bartl den Most (Obstwein) holt, ist in Österreich nicht nur in den Bezirken Amstetten, Melk und Scheibbs, dem eigentlichen „Mostviertel”, ein offenes Geheimnis - und die Ankündigung, es sonst jemandem zu zeigen eine Drohung. Das Wissen um den seltsamen Namenspatron, der hinter dem Bartl steckt, um den Hl. Bartholomäus (dt.: Der Verwegene, Sohn des Furchenziehers - Festtag: 24. August) selbst ist dazu bei weitem nicht ähnlich stark verbreitet.

Im Nahen Osten soll er als Bar-Tholmai (angeblich hebr. für „Sohn des Tholmai”, des „Furchenreichen”) geboren worden sein. Nach seiner Zeit als einer der Zwölf Apostel soll er sich später aufgemacht haben, um noch weiter gen Osten bis nach Indien zu missionieren! In Armenien beendete er schließlich sein Leben entweder durch Kreuzigung, durch Enthauptung oder durch Enthäutung.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. Dezember 2014 um 20:14 Uhr
 

Suche